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Vergangene Termine

Schreibwerkstatt „Schreiben ohne Schrauben für Verwaltungsmitarbeiter“ mit Beate Hoffmann, Freie Hansestadt Bremen

Startdatum: 6. Dezember 2017

Enddatum: 7. Dezember 2017

Uhrzeit: 09:00 bis 17:00

Ort: Aus- und Fortbildungszentrum, Bremen

Schreibwerkstatt – „Schreiben ohne Schrauben“ – Wie Behörden-Texte für Bürger und Medien verständlicher werden

Wann ist ein Text so, dass ihn Ihre Adressaten verstehen? Wie sprechen Sie unterschiedliche Zielgruppen an? Wie „übersetzen“ Sie „Behördensprache und Fachchinesisch“ in klare Botschaften? Und was macht Texte, Artikel, Briefe … verständlich, informativ – und vielleicht sogar unterhaltsam?

Ein Training zur Schulung des Sprachgefühls und zur Überwindung von „Schrauben im Kopf“, damit das Schreiben leichter wird – und Freude macht. Mit Übungen aus Ihrer Praxis für Ihre Praxis. Nicht „trocken“, sondern mit Übungen an Ihren relevanten Projekten.

Zielgruppe
Mitarbeiter/-innen der bremischen Verwaltung, die Texte zur Veröffentlichung vorbereiten müssen

Seminarleitung
Beate Hoffmann, Journalistin und Kommunikationsberaterin, Bremer Medienbüro

Anmeldung: ralf.harms@finanzen.bremen.de

Zum Feature:

Eine Deutschlandrundfahrt auf den Spuren der italienischen Einwanderer der frühen Bundesrepublik, ihren heutigen Nachfahren und der Kultur des Südens im Norden. Über 800.000 Menschen mit italienischem Hintergrund leben heute zwischen Ostsee und Schwarzwald. Viele kamen als Gastarbeiter in den 50er- und 60er-Jahren aus den Dörfern vor allem des italienischen Südens.

Aber schon Jahrhunderte vorher beeinflusste italienische Architektur das Bild deutscher Städte. Romane, Opern und Filme aus »Bella Italia« haben das Leben der Bremer oder Münchnerinnen ebenso bereichert wie Spumante, Gucci-Blusen oder Fiat.

Und was ist heute davon geblieben? Gut sechzig Jahre, nachdem Deutschland und Italien den Vertrag unterzeichnet haben, damit italienische Arbeitskräfte in die Bundesrepublik kamen? Wie viel Italien steckt noch in Deutschland? Gibt es italienisch geprägte Stadträume? Und wo leben sie überhaupt, die Kinder und Enkel der ersten Gastarbeiter?

Winfried Roth studierte Ökonomie und Soziologie, lebt als freier Journalist in Berlin und arbeitet überwiegend für das Radio zu den Themen Stadtentwicklung, Wirtschaftspolitik und Zuwanderung.

 

SWR 2 – Wissen – Väter und Geburt – Ein Feature von Eva Schindele

Datum: 27. November 2017

Uhrzeit: 08:30

Ort: SWR 2

Gebärräume waren Jahrtausende lang Frauenräume. Erst in den 1980er Jahren öffneten Krankenhäuser für angehende Väter den Kreißsaal. Inzwischen wird von Männern sogar erwartet, dass sie ihre Partnerin zur Geburt begleiten. Nicht alle sind der Herausforderung gewachsen, sagen Geburtshelferinnen. Für Fabian war es eine intensive und aufwühlende Erfahrung – eine Initiation in die Rolle des Vaters. Väter, die bei der Geburt dabei waren fühlen sich von Anfang an verbunden mit ihrem Kind. Übrigens können auch Männer Sprache und Mimik von Babys intuitiv erfassen. Das haben Psychologen lange bezweifelt. Erst in den letzten Jahren interessiert sich die Forschung überhaupt für Väter und ihre Bedeutung für die emotionale und kognitive Entwicklung der Kinder.

Weitere Informationen: https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen

Prämiertes Radio-Feature im Hörkino:

2015 wird Murat Berisha aus dem Gefängnis in Großbeeren bei Berlin direkt in den Kosovo abgeschoben, in ein Land, das es, als er 1988 in Oslo geboren wurde, noch nicht gab und das er nie kennengelernt hat. Die Abschiebung bedeutet für den 27-Jährigen zwar sofortige Freiheit, aber auch ein lebenslanges Einreiseverbot für Deutschland und den Schengenraum.

Ab sofort muss Murat sein Leben allein meistern in einem Land, dessen Sprache er kaum spricht: Murat kam als 2-Jähriger nach Deutschland. Die Ehe der Eltern scheiterte, mehrmals stand die Familie vor der Abschiebung. Erst nach 18 Jahren Duldung erhält die Mutter eine unbefristete Aufenthalts- und Beschäftigungserlaubnis.

In den 18 Jahren der Angst vor der Abschiebung und Verbannung in die Arbeitslosigkeit konnte Servete Berisha ihrem Sohn keinen Halt geben. Er geriet auf die schiefe Bahn. Wie viele Migrantenkinder wollte Murat nur eins: als Deutscher in Deutschland leben.

 Die Journalistin Heike Tauch studierte in Greifswald Musik und Germanistik, lebt in Berlin und arbeitet seit 1992 als freie Hörfunk-Autorin und Regisseurin. Für das Deutschlandradio leitete sie das Hörtheater in Berlin.

Der Journalist ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

Storytelling – Geschichten mit starker Wirkung, Seminar mit Beate Hoffmann

Datum: 27. Oktober 2017

Uhrzeit: 09:00 bis 16:30

Ort: Handelskammer Bremen

Der kurze Weg zwischen zwei Menschen ist eine gute Geschichte. Anschauliche Unternehmensgeschichten zu erzählen, gehört zu den wichtigen Instrumenten der Unternehmenskommunikation.

Welche Geschichten interessieren Kunden, Mitarbeiter, Kooperationspartner, Internet-User und Pressevertreter? In jedem Unternehmen schlummern Storys, die zur Marke passen und die Kommunikationsziele unterstützen. Eine berührende Geschichte findet leichter Aufmerksamkeit und hinterlässt einen tiefen Eindruck.

Der Workshop zeigt Ihnen, wie man Geschichten findet und Themen aufbereitet. Sie entwickeln Ideen für spannende Storys – praxisnah, mit individuellen Übungen und einem Gruppenfeedback.

Wie kann ich mich am besten vermarkten? Welche Fragen muss ich bei einer Existenzgründung beachten? Welche Versicherungen benötige ich? Und welche steuerlichen Aspekte gilt es zu bedenken? Um diese Fragen kann es beim „Speeddating XL“ im Bremer Presse-Club gehen, zu dem der DJV Bremen am Dienstag, 17. Oktober 2017, um 19.00 Uhr alle Mitglieder einlädt. Muss es aber nicht – denn das Programm bestimmen Sie: In jeweils zehnminütigen Einzelgesprächen können sowohl festangestellte als auch freiberuflich arbeitende Kolleginnen und Kollegen direkt und im Vier-Augen-Gespräch mit mehreren Experten über die Fragen ins Gespräch kommen, die sie ganz persönlich umtreiben. Für Informationen stehen an diesem Abend zur Verfügung:

Beate Hoffmann, Gründerin des Bremer Medienbüros und Journalistin, Moderatorin, Medientrainerin und Coach
Michael Hirschler, Referent für die Freien auf DJV-Bundesebene
Helge Kühl, DJV-Versicherungsexperte
Marco Windhorst, Steuerberater

Zur besseren Planung bittet der DJV Bremen um Anmeldung bis zum 13. Oktober 2017

unter Tel. 0421/325450 oder per

E-Mail an info@djv-bremen.de

Die Initiative „Deine Manndeckung“ lädt zu einem Infoabend zu Prostatakrebs ein. Mit dabei sind unter anderem der Werder-Vorstand und der Fischtown-Pinguins-Manager.

Vorurteile beseitigen
Prostatakrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen beim Mann. Er verursacht am Anfang meist keine Symptome. Darum ist Früherkennung wichtig, genutzt wird sie aber viel zu selten. Mit „Deine Manndeckung“ will die AOK Bremen/Bremerhaven mit vielen Vorurteilen über die Früherkennung aufräumen.

Die Gäste diskutieren
Im Hause der Fischtown-Pinguins in Bremerhaven (Eisarena/Pistenbar) diskutieren Urologe Prof. Dr. Sebastian Melchior, Werder-Vorstand Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Jens Rosenbrock von der AOK Bremen/Bremerhaven, Alfred Prey, Manager der Fischtown Pinguins und Thomas Popiesch, Trainer des Bremerhavener Eishockeyteams.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen unter Telefon 0421 17610 oder einfach eine E-Mail mit Betreff „Meine Manndeckung“, dem Vor- und Nachnamen und der Anzahl der Personen an manndeckung@hb.aok.de schicken.

10:00 Uhr Begrüßung
Hermann Zaum, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN NRW

10:10 Uhr Grußwort des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI)
Staatssekretärin Serap Güler

10:30 Uhr Perspektiven muslimischer Wohlfahrtspflege – Dialog und die Suche nach dem Gemeinsamen
Dr. phil. Michael Kiefer, Institut für Islamische Theologie (IIT) an der Universität Osnabrück

11:00 Uhr Chancen und Herausforderungen der Vernetzung und des interregligiösen Dialogs
Yılmaz Kahraman, Alevitische Gemeinde Deutschland e. V. (AABF)

11:30 Uhr Vorstellung des bundesweiten „Empowermentprojekts zur Wohlfahrtspflege mit den DIK-Verbänden“
Dr. Sören Hoyer, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS)

12:00 Uhr Zwischenstand zur Evaluation in den gemeinsamen „Qualifzierungsprojekten zur muslimischen und alevitischen Wohlfahrtspflege“
Prof. Dr. Dirk Halm , Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI)

12:30 Uhr Perspektiven der Weiterentwicklung muslimischer und alevitischer Wohlfahrtspflege
Moderierter Austausch mit Podium und Plenum

13:15 Uhr Abschluss der Veranstaltung mit einem Imbiss

Anmeldung bis zum 28. September 2017 per E-Mail: regina.roemer@paritaet-nrw.org oder per Fax an 02 02 28 22 201.

Eine Veranstaltung von: DER PARITÄTISCHE LV NRW

In der Kultur-Reihe „Bremer Hörkino“ präsentieren Beate Hoffmann und Charly Kowalczyk das Radio-Feature

„Programmierter Abschied – Wie in Deutschland Prekariat gemacht wird“. Ein Stück von Albrecht Kieser (Westdeutscher Rundfunk, 2016).

Der Journalist ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

Über das Radio-Feature

Eine Erzieherin, die ohne Nebenjob nicht über die Runden kommt; ein Unternehmer vor der Pleite, weil er beim Lohndumping nicht mitmacht – ganze Branchen,

die auf Scheinselbständigkeit fußen. Mit System werden Millionen unter die Armutsgrenze gedrückt.

Deutschland – eine Mittelschichtsrepublik mit sozialer Marktwirtschaft – das war einmal. Im Namen des globalen Wettbewerbs sorgen Arbeits- und Sozialgesetze

dafür, dass jeder fünfte Deutsche heute von Armut bedroht ist. Auch der Mindestlohn hat daran nichts geändert.

Gleichzeitig wird Denen ganz unten – Gewerbeaufsicht und Arbeitsgerichten zum Trotz – staatlicher Schutz weitgehend entzogen.

Ist diese Entwicklung im globalisierten Kapitalismus schicksalhaft? Haben wir uns damit abzufinden, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt zerstört wird, weil er dem

Streben nach höchster Produktivität und maximalem Profit im Wege steht?

Der Journalist Albrecht Kieser lebt in Köln, ist quer eingestiegener Hörfunk-journalist mit sozialwissenschaftlichem Hochschuldiplom und Werkzeug-macherabschluss. Erhielt den Toleranz-Preis der Internationalen Journalisten-föderation und arbeitet im Projekt work-watch.de

Kontakt:
beate.hoffmann(ät)bremer-medienbuero.de

Infos unter:
www.bremer-hoerkino.de

Fünfteilige Hörfunkserie: Am Anfang des Lebens (2015/17) von Eva Schindele

Startdatum: 1. Oktober 2017

Enddatum: 29. Oktober 2017

Uhrzeit: 08.05

Ort: WDR 5

Wann: 1.10-29.10.17 – immer sonntags 8.05 auf WDR 5

Eine Geburt ist ein Übergang von innen nach außen und eine Ent-Bindung, um eine Bindung einzugehen. Wir kommen von biographischen Geschichten her, sagt die Philosophin Christina Schües. Doch das Biographische verschwindet hinter dem Rohstoff, aus dem Kinder entstehen: Das Bild von einer Eizelle, in die mit einer Pipette eine Samenzelle eingebracht wird, symbolisiert im 21. Jahrhundert den Anfang des Lebens.

Im engen Zusammenspiel mit der werdenden Mutter entwickelt sich ein Embryo zum Kind. Seine Geburt ist Teamwork und die Frau vertraut in die natürliche Fähigkeit des eigenen Körpers. Früher sagte man eine Frau sei „guter Hoffnung“. Heute gilt Schwangersein als Risiko. Phasen des Übergangs und das Rätselhafte am Anfang des Lebens werden in allen Kulturen begleitet von Ritualen. In der westlichen Welt sind sie vom Wunsch nach medizinischer Überwachung und Intervention bestimmt. Unkontrolliert ablaufende Prozesse verunsichern in einer Zeit, wo alles nach Plan laufen soll.

Die fünfteilige Serie zeigt wie unsere postmoderne Gesellschaft mit leiblicher Grenzerfahrung umgeht und wie ein natürliches Ereignis medikalisiert und ökonomisiert wird.

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tiefenblick/audio-am-anfang-des-lebens—-die-natur-der-existenz-106.html